Zivildienstleistende, Praktikant(in)en

An unserer Schule gibt es jedes Jahr jeweils zwei Stellen für Zivildienstleistende und Praktikanten. Nähere Informationen können hier nachgelesen werden.

Ein Zivi berichtet Drucken E-Mail

Nach der Schule ist vor der Schule – das gilt zumindest für all diejenigen, die sich dazu entscheiden, ihren Zivildienst an einer Sonderschule anzutreten.

Meine Wahl fiel auf die Rohräckerschule auf dem Zollberg und bisher – kurz vor Ende – habe ich es noch nicht bereut.

Statt einfach „nur“ Zivi zu sein, darf man Betreuungskraft, Technikverantwortlicher und Teilzeithausmeister in einem sein. Vormittags bis nachmittags hält man sich hauptsächlich im Klassenzimmer auf, wo man in der Regel als helfende Hand agieren darf. Langweilig wird es da aber eher selten; neben dem „normalen“ Unterricht, darf man verschiedene Klassen oft genug beim Schwimmen oder beim Sport begleiten, es wird eingekauft oder es werden Ausflüge gemacht. Es wird gekocht oder es wird gebastelt. Und das Gute dabei ist: als Zivi muss man gar nichts vorbereiten.

Wenn die Schüler am Ende des Schultages zu den Bussen gebracht werden, kommt es oft genug vor, dass man noch den einen oder anderen Auftrag abarbeiten darf. Manchmal gibt es Probleme mit Computern und Druckern, andere Male müssen Schränke zusammengebaut werden oder Sonnenschirme müssen geschleppt werden. Aber: auch Zivis müssen nicht perfekt sein. Alles gelingt selbst uns nicht.

Obwohl es ab und an mal stressig werden kann, ist das Zivileben auf der Rohräckerschule doch sehr angenehm. Da man pro Tag mehrmals die Klasse wechseln darf, ist für genügend Abwechslung gesorgt, Lehrer wie Schüler sind uneingeschränkt vorzeigbar, sodass sechs, bzw. neun Monate wie im Flug vorbeigehen.

Meine unbedingte Empfehlung an alle potenziellen Interessenten!

 

Der Zivi

(alias Fabian Kneller)